Bei H-SOZ-U-KULT gefällt mir die Möglichkeit, die Suche der Artikel nach Epochen ordnen zu können. Das erleichtert die Suche. H-Net bietet insgesamt mehr Information zu meinem Thema als H-SOZ-U-KULT.
Beide Datenbanken bieten eher Anreize für Literatur, die für das Thema herangezogen werden könnte. Zahlreiche Rezensionen dienen als Auswahlhilfe für die anzuwendende Literatur. Eine Forschungsbasis lässt sich mit diesen Datenbanken nicht aufbauen. Berichte weisen auf aktuelle Forschungsprojekte hin.
10. Übungsaufgabe
9. Übungsaufgabe
Die Recherche mittels google hat sehr viele Ergebnisse gebracht. Zu Beginn bot ein Wikipedia-Artikel, der die Geschichte des britischen Weltreichs überblicksmäßig gut darstellt, eine passende Grundlage zu dem Thema. Zudem beinhaltet dieser Artikel eine umfassende Literaturangabe. Des Weiteren bin ich auf zwei Bücher gestoßen, nämlich „das britische Empire“ von Peter Wende und „das britische Kolonialreich“ von Heinz Walz, die ebenfalls einen Überblick der Geschichte des britischen Empires wiedergeben. Mehrere Lexikonartikel bieten einen Kurzfassung über die Geschichte des britischen Kolonialreichs. Zur Vertiefung der Thematik stehen zahlreiche Aufsätze zur Verfügung. Interessante Homepages erweisen sich ebenfalls als hilfreich bei der Recherche. Zu nennen wären u. a.:
http://www.britishempire.co.uk/, http://en.wikipedia.org/wiki/British_Empire http://www.nationalarchives.gov.uk/education/empire/ http://de.wikipedia.org/wiki/Britisches_Weltreich http://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Kolonien_und_Protektorate http://www.historyworld.net/wrldhis/PlainTextHistories.asp?historyid=aa16
Die Recherche mittels fachspezifischer Datenbanken zeigt ein anderes Ergebnis. In der Datenbank Historical Abstracts habe ich eine Vielzahl beziehungsweise Vielfalt an Artikeln zum Thema „british empire“ finden können. Diese Artikel sind sehr spezifisch und behandeln bestimmte Themenbereiche der Geschichte des Weltreichs. Zur Vertiefung eines ausgewählten Themas bietet diese Datenbank eine optimale Ergänzung.
Die Suche über Google hat mir zu meinem Thema weitaus mehr Ergebnisse als die Suche in den Datenbanken geliefert. Durch den Wikipedia-Artikel bin ich bereits auf eine große Literaturangabe gestoßen, an welcher ich mich für meine Forschungen bedienen kann. Des Weiteren beinhalten englische oder internationale Datenbanken viel mehr Artikel zu dem Thema als österreichische Datenbanken. So bietet die Datenbank Historical Abstracts eine riesige Auswahl an Artikeln zu meinem Thema. In der Österreichischen historischen Bibliographie habe ich wiederum sehr wenig gefunden.
Abschließend habe ich festgestellt, dass die Recherche über google für eine Arbeit, die das Thema nur überblicksartig darstellt, ertragreicher ist. Soll ein spezifischer Teilbereichs dieses Themas untersucht werden, bieten fachspezifische Datenbanken nützlichere Ergebnisse.
7. Übungsaufgabe (2. Teil)
Ich habe die Schlagwörter “british empire” und “imperialism” gewählt. Mit diesen Schlagwörtern findet man sehr viele Artikel. Allerdings war ich mit den ausgewählten Schlagwörtern eher auf der Suche nach Artikeln, die die Geschichte des Weltreichs überblicksartig darstellen. Hauptsächlich habe ich jedoch sehr themenspezifische Artikel gefunden.
Ich habe mir den Artikel „Decolonization or National Liberation: Debating the End of British Colonial Rule in Africa.“ ausgesucht, konnte ihn jedoch nicht in den Datenbanken der Wiener Bibliotheken finden.
7. Übungsaufgabe
Prinzipiell bin ich gegen das Zitieren eines Wikipedia-Artikels in wissenschaftlichen Arbeiten. Monographien und wissenschaftliche Publikationen wie z.B. Dissertationen, Fachartikel, usw. sollten meiner Ansicht nach den größten Teil der Recherche in Sekundärliteratur einnehmen. Sie sind zumeist ausführlicher verfasst und enthalten somit mehr Information. Referenzwerke sind dennoch unbedingt heranzuziehen, da durch diese ein gewisses Basiswissen vermittelt und weiterführende Literatur aufgeführt ist. Eine qualitative Arbeit sollte jedoch nicht auf der Information aus Referenzwerken basieren.
Referenzwerke, Lexika als auch Wikipedia dienen also primär dem Eintauchen in die jeweilige Thematik. Da wissenschaftliche Arbeiten in der Regel spezifische Themen behandeln, reicht ein Wikipedia-Artikel nun mal nicht aus, um eine interessante Arbeit zu verfassen.
Der Grund, warum auf Zitate aus Wikipedia in der Regel verzichtet werden sollte, ist meiner Meinung nach, eben dieser – Zitate sollen erkenntlich machen, woher die Forschungsergebnisse stammen. Die Möglichkeit der Rückverfolgung des Geschriebenen ist unbedingt notwendig. Da die Forschungsergebnisse eher auf Monographien und wissenschaftlichen Publikationen und nicht auf Referenzwerken basieren sollten, ist es klar, dass sich Zitate auf die herangezogenen Werke beziehen.
Findet sich allerdings eine treffende Aussage in einem Wikipedia-Artikel, der Information aus den verwendeten Werken, perfekt zusammenfasst ohne den Inhalt zu verfälschen, bin ich durchaus für die Möglichkeit jenen Artikel zitieren zu dürfen.
6. Übungsaufgabe
Bei der Suche nach passenden Datenbanken bin ich auf folgende gestoßen:
Cambridge Histories Online
History Cooperative
Library Ireland
Oxford Dictionary of National Biography
BHI – British Humanities Index (CSA) – 1962-Current
JSTOR – Journal Storage
PIO – Periodicals Index Online
WISO Wissenschaften / Sozialwissenschaften
English Poetry, Second Edition (600-1900) Online
5. Übungsaufgabe
Schlagwörter: British Empire, East India Company, Commonwealth, Kolonialismus, Kolonien, Kolonial* (-macht, -herrschaft, etc.), First Empire, Second Empire, Indien, Australien, Nordamerika/USA/Nordamerikanischer Bürgerkrieg, Kanada, Karibik, Südafrika, etc.
Im Katalog des Österreichischen Bibliotheksverbund besteht eine sehr große Auswahl bei der Eingabe von Begriffen wie beispielsweise „British Empire“, „East India Company“, „Commonwealth“, „Kolonialismus“, etc. Diese Auswahl ist meiner Ansicht nach etwas zu groß, da ich nicht alle Bücher durchsehen kann, um zu erkennen welche am geeignetsten für meine Forschungsfragen sind. Die Literatursuche durch Enzyklopädien erscheint mir effektiver. Die Möglichkeit der Funktionen Maskierung und Trunkierung sind jedoch sehr nützlich und waren mir bislang nicht bekannt.
4. Übungsaufgabe – Referenzwerke
Zu Beginn meiner Recherche habe ich mich in die Fachbereichsbibliothek der Geschichtswissenschaften begeben, um in der Enzyklopädie der Neuzeit den Begriff „British Empire“ nachzuschlagen. In dieser Enzyklopädie ist auf wenigen Seiten eine kurze Zusammenfassung mitsamt Historiographie des britischen Weltreichs zu finden.
Nachdem ich die relevanten Inhalte in Stichworten herausgeschrieben habe, öffnete ich auf der Seite http://www.enzyklopaedie-der-neuzeit.de/ das Sachregister. Im Sachregister stieß ich auf den Begriff „British Empire“. Diesem Thema zugehörig sind folgende Begriffe aufgelistet: Indienhandel, Indirekte Herrschaft, Indischer Ozean, Kapkolonie, Kaste, Kolonialismus, Konversion, Macartney-Mission, Mission, Mogulreich, Nordamerikanische Revolution, Opium, Peripherien, Rivalität (koloniale), Schottische Aufklärung, Siedlungskolonie, Staat sowie Stadt (global). Zusätzlich ist die Nummer des Bandes und die Seiten- bzw. Spaltenzahl aufgeführt, sodass das gewünschte Thema möglichst schnell gefunden werden kann.
Jene Begriffe, die meiner Ansicht nach besonders relevant für mein gewähltes Thema sind, schlug ich nach und las die zugehörigen Artikel durch. Beim Durchlesen der Artikel fanden sich noch weitere Begriffe, beispielsweise EIC (die East India Company), die wesentlich für die Bearbeitung meines Themas sind. Jene Begriffe schlug ich in der Enzyklopädie in Ergänzung zu den bereits vorgegebenen Begriffen nach. Am Ende jedes Artikels befinden sich Literaturhinweise.
Einige der genannten Werke nahm ich in der Bibliothek aus den Regalen. Um herauszufinden, ob das jeweilige Werk tatsächlich passend ist, las ich das Inhaltsverzeichnis durch. Ein besonders ausführliches, informatives Werk stellt „The Oxford History of the British Empire“ von W. R. Louis aus den Jahren 1998/99 dar. Es besteht aus fünf Bänden:
1. Band: N. Canny, The Origins of Empire, 1998
2. Band: P. J. Marshall, The Eighteenth Century, 1998
3. Band: A. Porter, The Nineteenth Century, 1999
4. Band: J. M. Brown, The Twentieth Century, 1999
5. Band: R. W. Winks, Historiography, 1999
Eine etwas knappere Darstellung der Geschichte des britischen Weltreichs bieten P.J. Cain und A.G. Hopkins mit ihrer Monographie „British Imperialism“ aus dem Jahr 2000. Sie ist ebenfalls auf zwei Bände aufgeteilt:
1. Band: Innovation and Expansion 1688-1914, 2000
2. Band: Crisis and Deconstruction 1914-1990, 2000
Zuvor habe ich noch nicht mit Enzyklopädien gearbeitet. Ich bin jedoch zu der Erkenntnis gekommen, dass die Benützung solcher Werke die Literatursuche zu bestimmten Themen wesentlich erleichtert. Überdies sind Referenzwerke unheimlich praktisch für die Suche nach kurzen Informationen, zum Beispiel einfache Fakten wie Jahreszahlen. Monographien zu durchforsten würde viel mehr Zeit in Anspruch nehmen.